Newsletter und Publikationen von access bis 2010
Tagungsdokumentation „Weiterbilden statt stehenbleiben“ erschienen

Die Teilnahme von Migrantinnen und Migranten in der beruflichen Weiterbildung ist im Vergleich zu Deutschen sehr gering, die Arbeitslosenquote von der Gruppe dagegen überproportional hoch. Dies erschwert die gleichberechtigte Teilhabe an die Gesellschaftliche Entwicklung von MigrantInnen.
Sind MigrantInnen hinsichtlich ihrer Weiterbildung zum „Stehenbleiben“ gezwungen? Warum ist der Anteil von MigrantInnen bei Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahme im Vergleich zu der Deutschen Bevölkerung so gering? Wie erklärt sich, dass ein großer Teil aller MigrantInnen in Deutschland nicht über eine anerkannte Berufsausbildung verfügt?
Diese und weitere Fragen stellten sich die OrganisatorInnen am 27.05.2009 im Rahmen eine Veranstaltung in Kiel. Mit der Tagung wollten die VeranstalterInnen auf die besondere Situation von MigrantInnengruppe hinweisen und über Hintergründe informieren.
Die große TeilnehmerInnenzahl (rund 150) aus verschiedenen Bereichen der Weiterbildungspraxis und der Arbeitsverwaltung sowie von MigrantInnenselbstorganisationen hat das Interesse und das Informationsbedürfnis bei BeraterInnen und MigrantInnen zum Thema deutlich gemacht.
Im Rahmen der Tagung wurde ersichtlich, dass die geringe Teilnahme von MigrantInnen an Weiterbildungsmaßnahmen sehr unterschiedliche Gründe haben kann. Es gibt kulturelle, strukturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche sowie ausländerrechtliche Ursachen.
Vorträge und Weitere Ergebnisse dieser Tagung wurde nun in Form einer Dokumentation herausgegeben.
Die Dokumentation kann kostenlos bezogen werden bei:
Projekt access
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel
Tel: 0431- 20509524
Fax: 0431- 20509525
access(at)frsh.de
oder hier heruntergeladen werden.
Veranstaltungsdokumentation "Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt"

MigrantInnen haben deutlich mehr Schwierigkeiten im Zugang zum deutschen Bildungs- und Arbeitssystem, als deutsche ArbeitnehmerInnen. Von Arbeitslosigkeit sind sie in besonderem Maße betroffen. Üben sie eine Erwerbstätigkeit aus, ist das häufig in Bereichen der Fall, die keine oder nur eine geringe Qualifikation voraussetzen. Die tatsächlich vorhandene Qualifikation spielt oft keine Rolle, im Herkunftsland erworbene Schul- und Berufsabschlüsse werden häufig nicht anerkannt. Bei der Auswahl der MitarbeiterInnen kommt es immer wieder zu rassistischen Diskriminierungen seitens BehördenmitarbeiterInnen oder ArbeitgeberInnen.
Um diese Themen zu analysieren und zu überlegen, was sich dagegen tun lässt, hat das Projekt access im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. gemeinsam mit dem Projekt "migration.works", der ZBBS, den VertreterInnen des Projektes Landesweite Beratung im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V sowie den VertreterInnen des Antidiskriminierungsverbandes Schleswig-Holstein e.V. am Mittwoch, 06. Mai 2009 die Veranstaltung „Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt – Was kann ein Antidiskriminierungsverband tun?" durchgeführt.
Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. und das Projekt access legen nun die Dokumentation mit den Beiträgen der Veranstaltung und Diskussionsergebnissen vor.
Zum Herunterladen der Dokumentation klicken Sie hier.
Handlungsempfehlungen des Facharbeitskreises „Beratung“ vom Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“
Wer arbeitslos ist und nach einer Orientierung sucht oder Gefahr läuft, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, braucht gute und professionelle Beraterinnen und Berater. Langfristige Arbeitslosigkeit gefährdet nicht nur die Existenzsicherung, sondern auch das Selbstwertgefühl. Einwanderer, die aus anderen Ländern hierher gekommen sind, haben es häufig besonders schwer, denn vielen ist unklar, wo professionell tätige Beraterinnen und Berater zu finden sind.
Eigene Unsicherheiten und Schwierigkeiten beim Umgang mit dem deutschen Behördendschungel, wenig Wissen über die Verwertbarkeit der eigenen Kompetenzen am deutschen Arbeitsmarkt, nicht anerkannte Qualifikationen, wenig Informationen über die eigenen Rechte und Pflichten sind einige der Barrieren, die es zu bewältigen gibt. Persönliche Kontakte und Netzwerke, die einen Weg zurück ins Arbeitsleben eröffnen, fehlen zudem oft. „Hier ist guter Rat teuer“ sagt ein deutsches Sprichwort. Das trifft zum Glück auf die Beratung für Beruf, Bildung und Beschäftigung in aller Regel nicht zu. „Wertvoll“, wäre der passendere Begriff. Und deshalb ist es so wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, eine gute Beratung in Anspruch nehmen zu können und auch den Weg dorthin finden.
Dies auch für Menschen mit Einwanderungshintergrund oder Neueinwanderern zu gewährleisten, ist eine der Aufgaben, der sich das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ seit 2005 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stellt. Die vorliegenden Handlungsempfehlungen zum Thema Beratung in Beruf, Bildung und Beschäftigung beschreiben, wie diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern ist.
Hier können Sie die Handlungsempfehlungen als PDF Datei herunterladen
Tagungsdokumentation "Wie diskriminierungsfrei ist der Arbeitsmarktzugang für MigrantInnen" erschienen

Die Tagung "Wie diskriminierungsfrei ist der Arbeitsmarktzugang für MigrantInnen" bot am 1.10.2008 in Neumünstier die Gelegenheit zu einer Zwischenbilanz der bisherigen Umsetzung und der Chancen und Grenzen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes hinsichtlich der Situation von MigrantInnen am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsmarkt.
Die Transferprojekte im Kompetenzzentrum NOBI migration works in Trägerschaft von basis und woge e.V. und access in Trägerschaft des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V. sowie der Flüchtlingsbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein legen nun die Dokumentation mit den Beiträgen der Tagung und Diskussionsergebnissen der Arbeitsgruppen vor.
Zum Herunterladen der Dokumentation klicken Sie hier.
Die Dokumentation kann in gedruckter Form kostenlos bestellt werden bei:
Projekt access
Flüchtlingsrat Schleswig-Hosltein e.V.
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel
Tel.: 0431-20509524
Fax: 0431-20509525
access(at)frsh.de
Vielfalt Gestalten! Handbuch für MultiplikatorInnen - Berufliche Integration von Migrant/innen

Das Handbuch entstand in Kooperation der Projekte access des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V. und Integrationslotse Hamburg des Diakonischen Werkes Hamburg im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft NOBI - Norddeutsches Netzwerk zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten.
Es widmet sich den Hürden und Möglichkeiten der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund und stellt die Vielfalt des Themenfeldes berufliche Integration in ihren verschiedenen Facetten dar. Es beinhaltet u.a. Beiträge und Beispiele zu den Themen interkulturell kompetente Beratung, bewusste Gestaltung von Vielfalt (Diversity), aktive Antidiskriminierungsarbeit, Konzepte zum Erwerb von berufsbezogenen Deutschkenntnissen, Förderung von Selbständigkeit sowie Schaffung von gleichen Zugangsmöglichkeiten.
Das Handbuch enthält Leitfäden zur Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse für Hamburg und für Schleswig-Holstein. Die Leitfäden sind als eigenständige Hefte herausnehmbar und so auch separat für die praktische Beratungsarbeit zu verwenden. Die ebenfalls enthaltene CD ermöglicht den Abruf der Handbuchinhalte am PC und enthält ein mehrsprachiges Glossar.
Es ist als Ringbuch gestaltet und bietet den Nutzer/innen neben Fachinformationen, Veranstaltungsergebnissen und Projektkonzepten Platz für eigene Ergänzungen, Veranstaltungsmitschriften oder Handouts. So lässt sich dieses Handbuch zu einem persönlichen Informationspool zur (beruflichen) Integration gestalten.
Das Handbuch ist inzwischen leider vergriffen und kann nicht mehr verschickt werden.
access - Newsletter Nr. 5
Dezember 2007
- Ausblick
- Anpassungs- und Nachqualifizierungsmöglichkeiten - Fachtagungsbericht
- Eine Bilanz der Beratung von access
- Handlungsempfehlungen der EP NOBI
- Sechs Jahre EQUAL in Schleswig-Holstein- Abschlusskonferenz im Landeshaus
Aktuelles
Good Practice
Handreichungen von access
zum download Newsletter Nr. 5
Tagungsdokumentation-Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten in Schleswig-Holstein
Dokumentation der Fachtagung mit dem Titel "Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten in Schleswig-Holstein - Möglichkeiten der Anpassungs- und Nachqualifizierung" am 1. November 2007 in Neumünster
Die Broschüre kann bestellt werden bei access(at)frsh.de
oder telefonisch unter 0431-20509524 oder heruntergeladen werden hier.
Handlungsempfehlungen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft NOBI für Akteure der Arbeitsmarktpolitik erschienen

Die Entwicklungspartnerschaft NOBI - Norddeutsches Netzwerk zur beruflichen Integration von MigrantInnen hat seit Juli 2005 mit nunmehr 14 Teilprojekten in Hamburg, Bremen, Mecklenburg Vorpommern und Schleswig-Holstein Konzepte zur verbesserten Zugang zu Qualifizierung und Arbeit für MigrantInnen entwickelt und erprobt. In Schleswig-Holstein wurde NOBI durch das Projekt access in Trägerschaft des Flüchtlingsrates im Handlungsfeld
Zum Ende der Projektlaufzeit hat das Netzwerk nun die Bedarfe, Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in einer Broschüre zusammengefasst und veröffentlicht. Die Broschüre wendet sich an Akteure und Entscheidungsträger der Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik. Anhand der Handlungsfelder und Querschnittsthemen in denen das Netzwerk aktiv war und bis Ende des Jahres noch ist, werden ermittelte Bedarfe festgehalten, Handlungsempfehlungen abgeleitet und Good-Practice Ergebnisse und Produkte benannt.
Die Broschüre behandelt die Handlungsfelder
- Beratung und Information
- Berufsbezogenes Deutsch
- Interkulturelle Öffnung
- Kompetenzfeststellung
- Existenzgründung
sowie die Querschnittsthemen
- Partizipation
- Empowerment
- Antidiskriminierung
- Arbeitsmarktpolitische Instrumente
- Vernetzung von Multiplikatoren
- Transnationale Arbeit
Über die jeweiligen Kontaktadressen sind die Produkte zu beziehen bzw. weitere Informationen erhältlich.
Die Broschüre finden Sie hier
Weitere Informationen zum Netzwerk gibt es unter www.ep-nobi.de
access - Newsletter Nr. 4
Juni 2007
aus dem Inhalt
- Good Practice-Beispiel:
Interesse am Sport und berufliche Integration verbinden - Fit for Security, ein LOS-Projekt des TUS Gaarden
- Projektvorstellung und Interview mit einem ehemaligen Teilnehmer aus Tschetschenien - Schwerpunkt: Zielgruppenspezifische berufsbezogene Beratung von MigrantInnen'
- Bericht vom Nationalen Integrationsplan
- Zwei Interviews zur Arbeit von access und den Beratungsbedarfen - Nachrichten
- UNHCR kritisiert Entwurf zur Änderungs des Zuwanderungsgesetzes
- Vorrangprüfung entfällt für Begünstigte der Bleiberechtsregelung
- Mehr als 15 Millionen MigrantInnen im Land
- Stipendienprogramm Vodafone Chancen fördert StudienanfängerInnen
mit Migrationshintergrund - Termine
- Hinweis auf eine neues Handbuch für die Beratung auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes
- Ankündigung des Wegweisers von access mit Beratungsstellen für Flüchtlinge und MigrantInnen in Schleswig-HOlstein
hier geht es zum Newsletter Nr. 4
Tagungsdokumentation Hartz IV und Migration
Rechtliche Grundlagen und Erfahrungen sowie praktische Umsetzung in Schleswig-Holstein:
Dokumentation einer zweiteiligen Fachtagung
am 1. März und 27. September 2006 in Rendsburg
Die Broschüre kann bestellt werden bei access(at)frsh.de
oder telefonisch unter 0431-20509524.
access - Newsletter Nr. 3
November 2006
Hartz IV und Migration - Erfahrungen in Schleswig-Holstein
- Tagungsbericht und Hinweis auf Dokumentation
Schwerpunktthema Existenzgründung
- Existenzgründungsberatung für Migrantinnen und Migranten - besondere Potenziale und Bedarfe
- Projekte und Informationsquellen
Kurzmeldungen
- Junge MigrantInnen in den Journalismus - Förderprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung
Termine
Buchtipp
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access - Newsletter Nr. 2
April 2006
Aktuelles bei access
- Informationstool www.access-frsh.de mit Informationen zu Bildung und Beruf online
Transnationales
- Transnationale Zusammenarbeit in der EP NOBI - Good Practice Beispiele aus Spanien und England
- Transnationaler Workshop in Hamburg
Tagungsbericht
- Ein Schritt zur interdisziplinären Vernetzung - erfolgreiche Fachtagung " 1 Jahr Hartz IV - Bedeutung für Menschen mit Migrationshintergrund"
Nachrichten
- Änderungen im SGB seit 1. April 2006 in Kraft
- Anzahl ausländischer Auszubildender auch in Schleswig-Holstein gesunken
Veranstaltungshinweise
Angebote von access
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access - Newsletter Nr. 1
- Teilprojekte der EP NOBI erfolgreich gestartet
- Bundesweite Vernetzung
- Fachtagung „Deutsch als Zweitsprache“
- EP Webseite ins Netz gestellt
- Fachtagung „Deutsch als Zweitsprache“
- Transnationaler Workshop in Spanien
- Veranstaltung für die Strategischen PartnerInnen
- Teilprojekt access in eigenen Räumen
- Faltblatt von access liegt vor
- Internet-Info-Pool im Aufbau
- Zentrale und dezentrale Beratung in 2006
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Kompetenzzentrum NOBI |



