Meldungen
Handlungsempfehlungen des Facharbeitskreises „Beratung“ vom Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“
Wer arbeitslos ist und nach einer Orientierung sucht oder Gefahr läuft, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, braucht gute und professionelle Beraterinnen und Berater. Langfristige Arbeitslosigkeit gefährdet nicht nur die Existenzsicherung, sondern auch das Selbstwertgefühl. Einwanderer, die aus anderen Ländern hierher gekommen sind, haben es häufig besonders schwer, denn vielen ist unklar, wo professionell tätige Beraterinnen und Berater zu finden sind.
Eigene Unsicherheiten und Schwierigkeiten beim Umgang mit dem deutschen Behördendschungel, wenig Wissen über die Verwertbarkeit der eigenen Kompetenzen am deutschen Arbeitsmarkt, nicht anerkannte Qualifikationen, wenig Informationen über die eigenen Rechte und Pflichten sind einige der Barrieren, die es zu bewältigen gibt. Persönliche Kontakte und Netzwerke, die einen Weg zurück ins Arbeitsleben eröffnen, fehlen zudem oft. „Hier ist guter Rat teuer“ sagt ein deutsches Sprichwort. Das trifft zum Glück auf die Beratung für Beruf, Bildung und Beschäftigung in aller Regel nicht zu. „Wertvoll“, wäre der passendere Begriff. Und deshalb ist es so wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, eine gute Beratung in Anspruch nehmen zu können und auch den Weg dorthin finden.
Dies auch für Menschen mit Einwanderungshintergrund oder Neueinwanderern zu gewährleisten, ist eine der Aufgaben, der sich das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ seit 2005 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stellt. Die vorliegenden Handlungsempfehlungen zum Thema Beratung in Beruf, Bildung und Beschäftigung beschreiben, wie diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern ist.
Hier können Sie die Handlungsempfehlungen als PDF Datei herunterladen
|
Kompetenzzentrum NOBI |



