Was ist access?

Von Juli 2005 bis Dezember 2007 war das Projekt access im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein (www.frsh.de) ein Teilprojekt der im Rahmen des EU-Programes EQUAL geförderten Entwicklungspartnerschaft (EP) Norddeutsches Netzwerk zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten - kurz NOBI - aktiv. Das Ziel, MigrantInnen den Zugang zu Bildung und Arbeit zu erleichtern, ist weiterhin aktuell. Durch Bündelung und Bereitstellung von Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten sowie durch Vernetzung von AkteurInnen und durch gezielte Beratung von Betroffenen wurde diesem Ziel entsprochen. Mit dem Ende des Jahres 2007 ist die Förderzeit des EQUAL-Programmes ausgelaufen.

Über das von der Bundesregierung geförderte Netzwerk IQ-Integration durch Qualifizierung (www.intqua.de) wurden 2008 bis 2010 einige der vielfältigen, erfolgreichen Konzepte und Strategien der Entwicklungspartnerschaft NOBI in eine Verstetigungsphase einbezogen. So konnte auch access als regionale Transferstelle des Kompetenzzentrums NOBI (http://www.nobi-nord.de/front_content.php) weitergeführt werden. Weitere Transferstellen befanden sich in Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 2011 ist access Teil des IQ-Netzwerk Hamburg/Schleswig-Holstein und wird weiterhin strategisch und operativ gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Flüchtlingen und MigrantInnen im Bereich Bildung und Ausbildung, Beruf und Arbeitsmarktzugang arbeiten.

Unsere Tätigkeitsschwerpunkte:

  1. Aufarbeitung von Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten über die Internetplattform (www.access-frsh.de), Herausgabe von Newsletter und Fachpublikationen

  2. Begleitung der Umsetzung des voraussichtlich im März 2012 in Kraft tretenden Gesetzes zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse:

  1. Qualifizierung:

    • Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu verschiedenen Themen (Verbindung Aufenthalts- und Leistungsrecht, Anerkennung von ausländischen Abschlüssen, Interkulturelle Öffnung, Antidiskriminierung / Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

  1. Verbindung der migrationsspezifischen Angebote in Schleswig-Holstein:

    • Vernetzung von arbeitsmarktrelevanten Akteuren

    • Bündelung migrationsspezifischer Angebote sowie Entwicklung von bedarfsgerechten Angeboten

    • Herausgabe des Wegweisers – Beratungsstellen für Flüchtlinge und MigrantInnen in Schleswig-Holstein

    • landesweite Fachtagungen und Informationsveranstaltungen

Auf norddeutscher und bundesweiter Ebene werden wir in verschiedenen Facharbeitskreisen und anderen Gremien kontinuierlich die Ergebnisse unserer Arbeit vorstellen und auf Übertragbarkeit prüfen.

Ziel ist es, für Personengruppen, die aufgrund ihres Flucht- oder Migrationshintergrundes im Kontext Bildung und Beruf benachteiligt sind, die Chancengleichheit zu fördern und zu erreichen. Im Zentrum unserer inhaltlichen Zielsetzung stehen weiterhin der Ausgleich von Benachteiligungen und die Bekämpfung von Diskriminierungen, denen arbeitsuchende, lernende und berufstätige Flüchtlinge und MigrantInnen ausgesetzt sind.

Was Sie von uns erwarten können: 

•        Förderung der Antidiskriminierungsarbeit, 

•        beratungsrelevante Fachinformationen, 

•        kontinuierliche Aktualisierung und Spezifizierung unserer Webseite:
          www.access-frsh.de,

•        Vernetzung und Fachveranstaltungen.

Hier ist unser im Januar 2012 veröffentlichte Selbstdarstellungsflyer zu finden.

Kontakt:
Projekt access                                                    
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.                                    
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel   
                                                 
Tel.: 0431 / 20 50 95 24
Fax: 0431 / 20 50 95 25 
access@frsh.de
www.access-frsh.de
www.frsh.de

 


Die Transferprojekte von NOBI:

Das Kompetenzzentrum NOBI wird koordiniert von der Handwerkskammer Hamburg. Weiter Informationen unter www.nobi-nord.de

 

Grundlage der Arbeit ist der Nationale Integrationsplan der Bundesregierung

Letzte Aktualisierung der Texte dieser Seite: 04.01.2012